Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB für Buchhaltungs- und Lohnabrechnungsdienstleistungen · Stand: Juni 2026

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Hinweis zum Kauf des EÜR-Tools: Der Verkauf des auf der Startseite angebotenen Tools erfolgt über die Digistore24 GmbH als Wiederverkäufer (Reseller). Vertragspartner für diesen Kauf ist Digistore24; es gelten die im Bestellprozess angezeigten Bedingungen von Digistore24. Die nachfolgenden AGB gelten für Dienstleistungen von VITAPEOPLE (Pia Kaden).

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen, die zwischen Pia Kaden, handelnd unter VITAPEOPLE (nachfolgend „Auftragnehmerin“), und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“) geschlossen werden.

(2) Die Leistungen der Auftragnehmerin richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht beabsichtigt.

(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrages sind Dienstleistungen im Bereich der laufenden Finanzbuchhaltung und der Lohn- und Gehaltsabrechnung im Rahmen der gesetzlich zulässigen Tätigkeiten nach § 6 Nr. 3 und Nr. 4 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG).

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Auftragsvereinbarung.

(3) Die Auftragnehmerin erbringt ausdrücklich keine Rechts- oder Steuerberatung und keine den steuerberatenden Berufen vorbehaltenen Tätigkeiten. Insbesondere werden keine Steuererklärungen erstellt, keine rechtliche Beurteilung von Sachverhalten vorgenommen und keine Vertretung gegenüber Behörden übernommen, soweit dies den steuerberatenden Berufen vorbehalten ist.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Belege und Informationen vollständig, geordnet und rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Der Auftraggeber ist für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der überlassenen Belege und Daten verantwortlich. Änderungen, die für die Leistungserbringung von Bedeutung sind, teilt er unverzüglich mit.

(3) Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf einer verspäteten, unvollständigen oder fehlerhaften Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Es gilt die im Angebot bzw. in der Auftragsvereinbarung vereinbarte Vergütung. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich die Beträge als Nettobeträge.

(2) Die Auftragnehmerin ist Kleinunternehmerin im Sinne des § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen und berechnet.

(3) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Bei laufenden Leistungen erfolgt die Abrechnung monatlich, sofern nichts anderes vereinbart ist.

§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Sofern eine laufende Beauftragung vereinbart ist, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Er kann von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, soweit im Einzelvertrag nichts anderes geregelt ist.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Haftung

(1) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertraut) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Auftragnehmerin einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat.

§ 7 Verschwiegenheit und Datenschutz

(1) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über alle ihr im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren.

(2) Soweit die Auftragnehmerin personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien bei Bedarf eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Erfüllungsort und, soweit gesetzlich zulässig, Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.